Die Pflanzenliste

 

Die Pflanzenliste

 

Diese Samen von Blumen, Salaten,Gemüsen wurden verwendet.

 

Akelei

Die Akelei ist eine wirklich zauberhafte Pflanze. Leider habe ich noch kein Foto aber sobald sie erblüht werde ich natürlich das Foto nachliefern.
Die Aussaht erfolgt von Februar bis Mai und Ihre Blühte erfreut uns ende Mai/Juni. Sie hat etwas leichtes und schönes.
Man zieht sie in der Wohnung vor und pflanzt sie nach den Eisheiligen raus.
Ich habe allerdings nicht den Platz zum vorziehen dieser Pflanze und habe sie jetzt im April direkt nach draussen gesäht. Ich bin gespannt was passiert.
Die Akelei hat zähe fleischige Wurzeln und lässt sich sehr schwer entfernen. Man kann sie aber auch, so wie ich in Töpfe pflanzen. Somit kann sie nur dort wurzeln und man hält es in grenzen.
Sie sollte die ersten drei Monate gut gewässert werden. Während der Blüte mag sie es auch gedüngt zu werden. Sie dankt es dir mit vielen Blüten.
Ansonsten braucht die Akelei nicht viel pflege. Sie gehört zu den robusten pflanzen.
Die Vermehrung erfolgt bei dieser Pflanze über die Samen. Wer nicht möchte das sie sich im Garten vermehrt sollte die Samen kurz vor der reife abnehmen im Juli bis August. Sie könnte eventuell sonst zur Plage werden. Wenn man die Blütenstände entfernt gibt es im Herbst oft sogar noch eine Nachblüte. Man kann sie auch noch ganz auf Handbreit zurückschneiden, sie treibt dann nochmal komplett aus mit neuen Blüten.
Eine Akelei hat eine Lebensdauer nur von 5 Jahren. Bring also früh genug neues Saatgut ( z.B. das was du abgesammelt hast) von ihr in die Erde.
Die Pflege
Man schneidet die Akelei im Frühjahr eine Handbreit über dem Boden ab. Wenn man sie im Topf hat sollte man im Winter acht geben das der Wurzelballen nicht einfriert.

Die Akelei ist giftig. Sie stammt aus der Familie der Hahnenfußgewächse.

Sie hat einen oft einen Schädling die Akelei Gallmücke. Sind frische Knospen befallen muß man diese schnell entfernen. Weitere Schädlinge sind die Wollläuse und Blattwespen.

Kuhschelle oder Küchenschelle. Pulsatilla

Ich habe die Kuhschelle oder auch Küchenschelle als normale Pflanze und als Rubia ( in rot). Die Rubia war aber noch nicht am Blühen.

Im Natürlichen Umfeld wachsen die Kuhschellen auf Trockenrasen oder Halbtrockenrasen. Sie finden dort einen trockenen, basenreichen humosen Boden.
Normal liest man das sie einen mageren halt nährstoffarmen, kalkhaltigen Boden brauchen, es ist nicht ganz richtig. Ein basenreicher Boden ist der Calcium, Kalium, Magnesium und Natrium enthält. Wenn einige Nährstoffe abnehmen kommen damit Kuhschellen zurecht, bei anderen Nährstoffen wiederum nicht.

Die Pulsatilla mag einen Mutterboden mit etwas Sandanteil und sie brauchen wenig Nährstoffe. Sie haben es auch nicht so mit Kunstdünger. Da muß man vorsichtig sein. Sie mögen auch absolut keine Staunässe. Da sind sie sehr empfindlich.

Die Küchenschelle liebt Sonnige oder Halbschattige Standorte. Der Boden sollte mässig feucht gehalten werden, besonders im Frühjahr. Im Sommer darf der Boden auch mal trockener sein aber nicht zu lange. Im Winter sind sie Frosthart bis -20 Grad.

Die Kuhschelle blüht am März bis in den Juni. Ältere pflanzen mögen es aber nicht umgepflanzt zu werden. Sie besitzen wenig Saugwurzeln und mögen an diesen keine Störung.

Eine zweite Blüte erreicht man bei der Küchenschelle indem man die Teile die verblüht sind gleich abnimmt.

Kurz vor beginn des Austriebs im Vorfrühling kann man sie Bodennah zurück schneiden und ihr so den Start erleichtern.

Will man die Pulsatilla Aussähen sollte man das am besten im Herbst machen. Die Samen sind Kaltkeimer und brauchen die Kälte.

Lupine

Eine der schönsten Blumen die ich kenne

Lupinen gehören zwar nicht zu unseren Heimischen Pflanzen, sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und es gibt da auch sehr geteilte Meinungen aber ich finde sie schauen toll aus und deshalb kommen sie in diesem Jahr in meinen Waschbetongarten. Hummeln machen sich kleine löcher in die Blüten und nutzen sie. Somit haben sie für diese doch schon mal einen Zweck.

Die Lupine gibt es mehrjährig und einjährig. Sie wächst sehr schnell und Blüht wunderbar von mitte Juni bis in den August. Sie mögen es in Gruppen zu stehen von drei bis zehn Pflanzen.

Ausgesät wird von April bis August. Samen keimen übrigens besser wenn man sie anrauht. Und 24 Stunden in Wasser legt. Mit etwas Steinmehl oder Algenkalk machst du der Lupine eine Freude im Topf. Damit förderst du die Knöllchenbakterien Bildung.

Lupinen mögen einen Sonnigen Standplatz.
Der Garten Boden sollte gut durchlüftetet, mittelschwer bis leicht sein.
Bei zuviel Kalk im Boden gibt es gelbe Blätter.
Eventuell müssen Lupinen gestützt werden. Schneidest du sie nach der Blüte zurück regt das die Pflanze zu einer neuen Blüte an. Niemals die Pflanze komplett zurückschneiden. Dann führt das zum totalen Ausfall.
Lupinen bitte nur wenig düngen sonst muß man zu sehr mit Krankheiten und Schädlingen kämpfen.

Lupine sind übrigens Giftig.

Chili Ecuador Purple 

Wer es scharf liebt, sollte sie Pflanzen.

Die Chili fällt auf durch Ihre verschiedenen Reifestadien. Sie fängt an in Lila geht dann über zu gelb, wird dann orange und endet in rot. Die Blätter machen diese Farbenpracht an den äußeren enden anscheinend mit.  Ich werde das für Euch natürlich in Fotos festhalten.
Ich werde auch die verschiedenen Stadien im Essen testen und euch berichten wenn die Pflanze anfängt Früchte zu tragen.
Beachte wenn du keine Handschuhe trägst wenn du die Samen in die Erde bringst. Wisch dir danach nicht am Auge, es brennt fürchterlich und muß sofort mit kaltem Wasser abgewaschen werden. Ich bin so ein Dussel der das gerne macht. Also ich spreche aus Erfahrung. :-)
Die Pflanze wird ca. 70 cm buschig
Der Platzbedarf liegt bei ca. 30 cm
Sie Liebt viel Licht
Die Reifezeit soll bei 60 – 70 Tagen liegen
Du kannst sie Frisch oder auch getrocknet verwenden.
Die Schärfe soll bei 6-8 Liegen. ( ca. 15.000 SHU bis ca.50.000 SHU  )
Ich selber nutze keine Anzucht-erde sondern habe mir ungedüngte Blumenerde besorgt. Damit hatte ich bei vielen anderen schon gute Erfolge erzielt. Auch mag natürlich keine Pflanze Staunässe. Also  schön drauf achten das dein Wasser welches überschüssig ist auch den Topf verlassen kann.
Hier bietet sich oft übrigens eine kleine Schicht groben Tongranulat am Topfboden an.
Bilder Folgen sobald etwas grünes kommt.
Die Samen kamen in die Erde am 10.02.2018 

Aussaat am 10.02.2018 

Ausgesäht wurden drei Chili Samen.
Standort am Nordfenster.
Unter der Fensterbank ist die Heizung

Foto ist vom 17.02.2018 

Es ist schön zu sehen das einer anfängt zu Keimen. Gegossen wurde hier fast täglich ein bischen. Durch die Heizung verdunstet sehr viel Wasser.

Foto ist vom 22.02.2018 

Bislang ist nur der eine Samen etwas geworden. Warten wir ab ob die anderen auch noch kommen.

Foto ist vom 03.04.2018 

Wow die ist schnell am wachsen. Weier so kleine Chili....

Dost

Oregano, Ausdauernder Majoran oder Wilder Majoran

Als ich den Namen Dost hörte, sagte mir das eigentlich garnichts. Also war ich am Googeln und erfuhr das es eigentlich Wilder Oregano ist. Cool eine Pflanze die ich trocknen kann und auf meine Pizza streuen darf. Allerdings soll der Geschmack nicht so stark sein, ich werde es aber für Euch Testen und Berichten.
Der robuste und frostfeste Dost bevorzugt trockene warme  Standorte und er benötigt auch einen gut durchlässigen Boden (er mag keine nassen Füße), ich werde hier also mal schauen wo er bei mir auf der Riesenterrasse am besten wächst. Schmetterlinge, Bienen und Hummeln lieben seine rosa- bis weinrot-farbenen Blüten die doldig und rispenähnlich bis zu 1,2m in den Himmel wachsen. Er ist also sehr gut für unsere Heimischen Insekten.

Der Dost / Oregano ist übrigens auch eine Heilpflanze. Ich selber habe es nicht getestet aber ein Arzt oder ein Apotheker der sich mit Naturmedizin beschäftigt kann dir sicher mehr Infos dazu geben.

Er soll Helfen in folgenden Fällen:
antiseptisch, 
antiviral, 
Appetitlosigkeit, 
Blähungen, 
Husten, 
Krampfhusten, 
Keuchhusten,
Menstruationsbeschwerden,
Mundentzündungen,
Rachenentzündungen,
Cellulitis,
Ekzeme,
Psoriasis,
Verdauungsstörungen

Der Dost wird meist als Tee genutzt. Es kann aber auch als ätherische Öl  eingesetzt werden und das kann für äußerliche Wunden verwendet werden, da er Antiseptisch wirken soll. Man kann wohl auch eine Tinktur ansetzen und die soll z.B. gegen Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden können. In der Schwangerschaft soll er nicht verwendet werden.

Der Dost zieht sich im Winter stark zurück, das schaut aus als wenn er absterben würde, aber keine Panik.
Im Frühjahr kommt er wieder aus dem Boden hervor und wird dich überraschen mit neuen kleinen frischen Blättern.

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